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Digitales Vernetzungstreffen Prüfen mit Feingefühl – was hilft gegen Prüfungsangst?

News, Termine

Digitales Vernetzungstreffen am 9. Juni 2026 – Prüfen mit Feingefühl: was hilft gegen Prüfungsangst ?

Am 9. Juni 2026 in der Zeit von 16:00 bis 17:15 Uhr findet ein weiteres digitales Vernetzungstreffen für Prüfer*innen und  Ausbilder*innen statt. Im Mittelpunkt steht der Umgang mit Jugendlichen, die in Prüfungssituationen unter Stress und Prüfungsangst leiden.

Zum Einstieg in das Treffen stellen wir einen kurzen Erfahrungsbericht aus der Begleitung von Jugendlichen in der Ausbildung und Prüfungsvorbereitung vor. Als Impulsgeberin begrüßen wir Doris Scheferling, Bildungsstättenleiterin bei inab – Jugend, Bildung und Beruf. Sie bringt zu dem Thema vielfältige Erkenntnisse aus der Ausbildungsvorbereitung und Berufsausbildung ebenso mit wie praktische Erfahrungen aus ihrer Tätigkeit als Prüferin.

Der Bericht dient als Ausgangspunkt für die gemeinsame Diskussion und lädt dazu ein, eigene Beobachtungen und Erfahrungen einzubringen.  Im Verlauf des Vernetzungstreffens wird aufgezeigt, wie sich Prüfungsangst bei Jugendlichen im Ausbildungsalltag und in der Prüfungssituation bemerkbar macht, welche Stressfaktoren sich häufen, und welche unterstützenden Maßnahmen helfen, um Prüfungsangst abzumildern.

 

Einwahllink: https://teams.microsoft.com/meet/333508660489672?p=pRFsRgs4xXBg5Knu9C

Besprechungs-ID: 333 508 660 489 672

Passcode: d7mi2fB9

 

Viele Grüße

Dein Prüf mit! Team

 

21. Mai 2026
https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2022/04/elizabeth-woolner-9xxNZCJZ8bA-unsplash_Interview_W-scaled.jpg 1707 2560 Bea https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2021/08/Temp_Logo_2c.png Bea2026-05-21 10:15:092026-06-04 11:10:28Digitales Vernetzungstreffen Prüfen mit Feingefühl – was hilft gegen Prüfungsangst?

Das Prüfungswesen in der beruflichen Bildung zukunftssicher und modern gestalten!

News

Mit einem aktuellen Positionspapier fordern wir gemeinsam unter dem Dach des DGB  eine zukunftsfeste Modernisierung des Prüfungswesens in der beruflichen Bildung – sozialpartnerschaftlich gestaltet und getragen vom Engagement ehrenamtlicher Prüfer*innen.

Zentrales Anliegen ist die Stärkung des Prüferehrenamts. Um die Qualität der Abschlussprüfungen zu sichern, braucht es eine gezielte Gewinnung und Qualifizierung neuer Prüfer*innen, insbesondere jüngerer Fachkräfte, Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund, die bislang im Prüferehrenamt unterrepräsentiert sind. Wir fordern daher:

  • Eine Klarstellung bestehender Regelungen im BBiG und in der HwO einhergehend mit einer verbindlichen Umsetzung in den Betrieben, damit ehrenamtliche Prüfer*innen endlich ein verlässliches Recht auf bezahlte Freistellung für die Prüfertätigkeit und für entsprechende Qualifizierungen bekommen.  Anspruch und Wertigkeit des Prüferehrenamtes erfordern es, dass sich Ehrenamtliche dafür grundständig qualifizieren.
  • eine faire Entschädigung des Aufwands, einschließlich Vor- und Nachbereitung,
  • die dauerhafte Förderung bestehender Prüferprojekte der Gewerkschaften,
  • sowie bundesweite Informationskampagnen, um das Ehrenamt sichtbarer und attraktiver zu machen.

Gleichzeitig sehen wir dringenden Modernisierungsbedarf bei den Abschlussprüfungen selbst. Die digitale Transformation und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz verändern die Anforderungen an berufliche Handlungskompetenz. Deshalb fordern wir:

  • Prüfungen müssen künftig stärker das echte berufliche Handeln in authentischen beruflichen Situationen abbilden und die Prüfungsinstrumente dafür angepasst werden.
  • neue Bewertungsmaßstäbe zu entwickeln, damit Prüfungen, die das tatsächliche berufliche Handeln abbilden müssen und bei denen alle Arten von Arbeits- und Hilfsmitteln einschließlich digitaler Hilfsmittel eingesetzt werden können, auf einen modernen Stand gebracht sind. Dabei werden die Bewertung von Arbeitsprozessen, Teamleistungen und der kompetente Umgang mit digitalen Hilfsmitteln eine Rolle spielen müssen.

 

Nur wenn Prüfungen praxisnah, gerecht und digital zukunftsfähig gestaltet werden – und das Prüferehrenamt die notwendige Wertschätzung und Unterstützung erhält –, bleibt die berufliche Bildung stark und sozialpartnerschaftlich getragen.

 

DGB Positionspapier

13. November 2025
https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2021/08/the-climate-reality-project-Hb6uWq0i4MI-unsplash.jpg 1333 2000 Bea https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2021/08/Temp_Logo_2c.png Bea2025-11-13 09:10:472026-06-04 11:07:11Das Prüfungswesen in der beruflichen Bildung zukunftssicher und modern gestalten!

Neue Gruppenplattform für Ausbildende und Prüfende

News

Wir haben eine neue Gruppenplattform im Intranet für Ausbildende und Prüfende in ver.di eingerichtet.

  • Dort werden aktuelle Informationen und Dokumente aus diesem Bereich der beruflichen Bildung eingestellt.
  • Wir informieren über unsere Veranstaltungen und Seminare .
  • Es gibt für Ausbildende und Prüfende die Möglichkeit, mit guten Ideen oder mit Nachfragen an andere Kolleg*innen und Kollegen in dem Bereich in den direkten Austausch zu treten.
  • Außerdem wollen wir ver.di Mitglieder als neue Ausbilder*innen und Prüfer*innen gewinnen, ihnen den Zugang zu der Tätigkeit erleichtern.

 

Über das ver.di Intranet gelangt man mit diesem Link zur Gruppe: https://gruppenplattform.verdi.de/

11. August 2025
https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2025/08/Bild2.jpg 1001 1386 Bea https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2021/08/Temp_Logo_2c.png Bea2025-08-11 08:28:232025-08-13 12:55:09Neue Gruppenplattform für Ausbildende und Prüfende

ver.di wirkt! Berufsausbildung zum*zur Justizfachangestellten modernisiert!

News

Am 14. März 2025 wurde die neue modernisierte Ausbildungsordnung zum*zur Justizfachangestellten im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Sie tritt am 1. August 2025 in Kraft.

Nach einem Jahr Erarbeitungszeit haben die ver.di-Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis, gemeinsam mit den Arbeitgebern, den Vertreter*innen der Bundesministerien und des Bundesinstituts für Berufsbildung, den Ausbildungsberuf „Justizfachangestellte*r“ an die sich in der Justizverwaltung verändernden Arbeits- und Geschäftsprozesse angepasst.

Was haben wir erreicht?  Was ist neu am Berufsbild? Veränderte und neue Kompetenzen aufgrund von Digitalisierung

Durch die immer stärkere Nutzung elektronischer Fachanwendungen und elektronischer Dokumentenmanagementsysteme (insbesondere durch Einführung der E-Akte) sind Lernziele überarbeitet und neue implementiert worden. Auch der Einsatz von Videokonferenztechnik in der Zivilgerichtsbarkeit findet sich in der neuen Ausbildungsordnung wieder. Einen ausführlichen Überblick gibt es im beigefügten Flyer. Die Verordnung ist am 14. März 2025 im Bundesanzeiger veröffentlicht worden.

Flyer zu dem neuen Ausbildungsberuf aus der Reihe „Berufsbildung gestalten“

 

20. März 2025
https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2025/03/Bild1.png 509 723 Bea https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2021/08/Temp_Logo_2c.png Bea2025-03-20 11:41:022025-03-20 11:42:30ver.di wirkt! Berufsausbildung zum*zur Justizfachangestellten modernisiert!

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Berufsausbildung junger Menschen und zugehörige Prüfungen

News

 

Ehrenamtliche Prüfer*innen diskutierten bei einem Treffen des „Arbeitskreises Prüfung“ in der ver.di Bundesverwaltung mit Prof. Sascha Fauler (FOM Hochschule, Bonn) über die Auswirkungen dieser Entwicklung.

Einzug von KI-Applikationen im Arbeits- und Ausbildungsalltag

KI-Anwendungen halten immer weiter Einzug in den Arbeits- und Ausbildungsalltag. Schon in naher Zukunft wird es in den meisten Berufen selbstverständlich sein, KI-Applikationen als Hilfsmittel einzusetzen. Ein Beispiel ist die Nutzung von ChatGPT als Ideengeber für die eigene „Kopfarbeit“.

Neue Kompetenzen für die Zusammenarbeit von Menschen und Maschine

Für die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine müssen neue Kompetenzen schon in der Berufsausbildung erworben, angewendet und geübt werden, so Prof. Fauler. Dazu gehört ein grundlegendes Wissen darüber, wie KI-Applikationen funktionieren und welche Begrenzungen sie haben. ChatGPT ist darauf ausgelegt, auf Basis vorhandener Daten menschenähnliche, aber nicht notwendigerweise „richtige“ Antworten zu liefern. Mit dem Stichwort „Prompt Design“ ist die Fähigkeit gemeint, die KI so mit Eingaben zu „füttern“, dass sie möglichst gute Antworten liefert. Letztlich muss der Mensch verstehen und gegebenenfalls korrigieren, was die Maschine liefert.

Am Erwerb von Fachkompetenzen in der Berufsausbildung darf deshalb kein Abstrich gemacht werden. Was bedeutet das für die Prüfungen, wenn KI zur Realität im Ausbildungsalltag geworden ist und Auszubildende Kompetenzen im Umgang damit erwerben müssen?

Zeitgemäße Veränderungen bei den Prüfungen nötig

Nach der gemeinsamen Diskussion könnte eine praktische Folge sein, gängige Sicherheitsmaßnahmen wie die Abschirmung von Prüfungsräumen vom Internet oder das Handyverbot zu überdenken. Prüfungen müssen realitätsgerecht und handlungsorientiert ablaufen. Deshalb sollten digitale Hilfsmittel, die längst Einzug in den Ausbildungs- und Berufsalltag gehalten haben, auch in den Prüfungen zugelassen werden. Unbedingt muss der kompetente Umgang mit den digitalen Hilfemitteln in der Prüfung abgebildet werden.

Bestimmte Prüfungsinstrumente, wie reine schriftliche Aufgaben in Form von Multiple-Choice-Aufgaben, könnten deshalb an Bedeutung verlieren. Andere Prüfungsinstrumente, wie das Fachgespräch, sind anzupassen.

Regelmäßiger Austausch im „Arbeitskreis Prüfung“

Im „Arbeitskreis Prüfung“ tauschen sich ehrenamtliche Prüfer*innen aus Gewerkschaften zu Themen und praktischen Fragen ihres Prüferehrenamtes aus. Der Arbeitskreis wird von ver.di, der IG Metall und der IG BCE unterstützt und von Gerhard Labusch-Schönwandt geleitet.

17. Dezember 2024
https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2024/12/KI_Web.jpg 1068 1600 admon https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2021/08/Temp_Logo_2c.png admon2024-12-17 14:47:422024-12-17 14:53:48Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Berufsausbildung junger Menschen und zugehörige Prüfungen

Neuordnung des Fachwirtes / der Fachwirtin für Versicherungen und Finanzen

Neugeordnete Berufe, News

Ver.di hat einen entscheidenden Beitrag zur Neuordnung des Bachelor Professional in Versicherungen und Finanzanlagen geleistet. Diese Neuerung verspricht eine frische, attraktive und innovative Qualifikation, die den bisherigen Fachwirt ersetzt und die Versicherungswirtschaft in ihren Transformationsprozessen unterstützt. Doch was macht diese Verordnung so bemerkenswert?

Es erfolge einen Neuausrichtung des Prüfungsbereichs “Steuerung, Zusammenarbeit und Leadership”: Beschäftigte in der mittleren Führungsebene, Ausbilder*innen und Projektleiter*innen stehen vor neuen Herausforderungen. Die überarbeitete Verordnung berücksichtigt diese Anforderungen und ermöglicht eine gezielte Vorbereitung auf die Praxis.

  1. Projektförmiges Arbeiten und virtuelle Teams: In der modernen Arbeitswelt sind kollaborative Tools und eine flexible Arbeitsorganisation unerlässlich. Die Qualifikation bereitet auf diese Anforderungen vor.
  2. Veränderungsprozesse und ihre Auswirkungen: Veränderungen können physische und psychische Belastungen für Beschäftigte mit sich bringen. Führungskräfte, die diese Auswirkungen erkennen und proaktiv Maßnahmen ergreifen, sind gefragt.
  3. Ausbilder*innen ohne erneute AEVO-Prüfung: Die Inhalte der Ausbildereignungsverordnung (AEVO) sind in die Verordnung integriert. Beschäftigte mit dieser Fortbildung können nun auch als Ausbilder*innen tätig sein, ohne die AEVO erneut ablegen zu müssen.

Am 28.06.2024 hat der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung der vorgelegten Verordnung zugestimmt. Bis Anfang Oktober wird sie im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden. Dann kann mit der Qualifizierung für die Prüfung begonnen werden.

30. Juli 2024
https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2024/07/icons8-team-m0oSTE_MjsI-unsplash-1.jpg 1068 1600 admon https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2021/08/Temp_Logo_2c.png admon2024-07-30 14:03:562024-07-31 07:29:20Neuordnung des Fachwirtes / der Fachwirtin für Versicherungen und Finanzen

Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) durch das Berufsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetz (BVaDiG)

News

Am Freitag, den 05. Juli 2024 hat der Bundesrat dem Berufsvalidierungs- und digitalisierunggesetz (BVaDiG) zugestimmt, der Bundestag zuvor schon im Juni. Für Prüfer*innen sind insbesondere zwei Aspekte von Bedeutung: die Option zur virtuellen Prüfungsteilnahme von Prüfer*innen an Zwischen- und Abschlussprüfungen und die neu geschaffene gesetzliche Regelung zur Anerkennung von informell (im Erwerbsprozess erworbenen) Kompetenzen. Die neuen Regelungen treten zum 01.08.2024 bzw. zum 1.1.2025 in Kraft.

Virtuelle Prüfungsteilnahme von Prüfer*innen: Bereits zum 01.08.2024 greift eine neue rechtliche Grundlage, die es den zuständigen Stellen ermöglicht, Prüfer*innen per Videokonferenz bei Prüfungen einzusetzen. Für die Prüflinge bleibt es dabei, dass sie ihre Prüfung auch bei diesem Prüfungsformat an einem festgelegten Ort und unter Aufsicht ablegen. Die virtuelle Prüfungsteilnahme ist an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. So muss mindestens ein/r Prüfer*in am Ort der Prüfung anwesend sein. Die Prüfungsleistung muss für das virtuelle Format geeignet sind, daher scheiden z.B. schriftliche Prüfungen aus. Prüflinge müssen über die Videokonferenz rechtzeitig informiert werden und es muss für die Funktionsfähigkeit und die Barrierefreiheit samt IT-Support während der Prüfung gesorgt sein. Eine Aufzeichnung der Videokonferenz ist gesetzlich ausgeschlossen.

Die zuständigen Stellen können darüber hinaus virtuelle Formate auch für die Sitzungen der Prüfungsausschüsse oder Prüferdelegationen vorsehen und Beschlussfassungen auf elektronischem Wege ermöglichen.

Zum 01.01.2025 treten neue Regelung zur Anerkennung von informell (im Erwerbsprozess erworbenen) Kompetenzen in Kraft. Es geht darum, berufliche Handlungsfähigkeit, die unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss erworben wurde, sichtbar zu machen und zu bewerten. Die erworbene Handlungsfähigkeit wird am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs bewertet. Hierfür werden Personen angesprochen, die mindestens 25 Jahre alt sind und über eine Mindestzeit hinweg substanzielle berufliche Kompetenzen in einem Beruf erworben haben, ohne aber über den entsprechenden formalen Berufsabschluss zu verfügen. Aufgrund ihres Antrags bei einer zuständigen Stelle werden ihre beruflichen Kompetenzen in einem Feststellungsverfahren gemessen und bescheinigt. Wird eine vollständige Vergleichbarkeit zum angestrebten anerkannten Ausbildungsberuf bescheinigt, so gibt es ein Zeugnis, das einen automatischen Zugang zur Externenprüfung, zur fachlichen Ausbildereignung und zur Zulassung zur Prüfung der ersten und zweiten Fortbildungsstufe (Gepr. Berufsspezialist*innen und Bachelor Professional) verschafft. Wenn nur eine überwiegende Vergleichbarkeit festgestellt wird, sollen die Lücken zum Referenzberuf so explizit ausgewiesen werden, dass es leichter fällt, diese mit einer passenden Qualifizierung zu schließen.

Die Feststellung der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit übernimmt ein „Tandem“, das aus dem regulären Prüferpool der zuständigen Stelle kommt und dem  je ein/e Vertreter*in von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite angehört. Die zuständige Stelle kann anstelle des zweiten Mitglieds des Feststellungstandems auch hauptamtlich Mitarbeitende der zuständigen Stelle bzw. Arbeitnehmer*innen eines von ihr beherrschten Tochterunternehmens benennen, wenn das Feststellungstandem dem zustimmt. Zur Feststellung der beruflichen Handlungsfähigkeit kommen Instrumente zu Einsatz, die an die Prüfungsordnung angelehnt sind und zugleich die Besonderheiten des Verfahrens widerspiegeln. Näheres zur Umsetzung des Feststellungsverfahrens wird in einer Durchführungsverordnung geregelt.

Ver.di hatte im Gesetzgebungsverfahren gemeinsam mit den DGB-Mitgliedsgewerkschaften die Einführung der neuen Verfahren zur Feststellung beruflicher Handlungsfähigkeit begrüßt. Das sehen wir als Chance zur Verbesserung der beruflichen Entwicklungswege von Erwerbstätigen, die über keinen verwertbaren Berufsabschluss verfügen. Dass die Verfahren für Validierungsinteressierte nicht kostenfrei gestaltet sein werden, sehen wir allerdings kritisch; hier müssten noch Möglichkeiten zur Kostenübernahme bzw. -erstattung geschaffen werden. Wichtig ist die erst im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens und auf gewerkschaftlichen Druck hin eingeführte Altersgrenze von 25 Jahren; denn eine Alternative zur dualen Berufsausbildung soll mit dem Feststellungsverfahren nicht geschaffen werden.

Der neuen Möglichkeit der zuständigen Stellen, eine virtuellen Prüfungsteilnahme von Prüfer*innen vorzusehen, stehen wir in der vorgesehen Form skeptisch gegenüber. Der Prüfung mit Zuschaltung per Videokonferenz sollten alle Mitglieder des Prüfungsausschusses bzw. der Prüferdelegation zustimmen.

30. Juli 2024
https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2024/07/scott-graham-OQMZwNd3ThU-unsplash.jpg 1068 1600 admon https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2021/08/Temp_Logo_2c.png admon2024-07-30 13:56:042024-07-30 13:58:28Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) durch das Berufsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetz (BVaDiG)

Update: Was gibt es Neues im Bereich der Ausbildungs- und Fortbildungsberufe?

News

Frau schaut auf drei nebeneinander stehende Bildschirme auf denen Code zu sehen ist, unsplash Photo by ThisisEngineering RAEng

Unser Kollege Stefan Gaede aus dem Bereich Bildungspolitik der ver.di-Bundesverwaltung fasst für dich zusammen, welche Neuordnungsverfahren aktuell anstehen und wie der Stand der Verfahren ist. Weiterlesen

20. Oktober 2022
https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2022/10/thisisengineering-raeng-Berufe_W-scaled.jpg 1707 2560 admon https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2021/08/Temp_Logo_2c.png admon2022-10-20 12:13:192022-10-25 13:49:45Update: Was gibt es Neues im Bereich der Ausbildungs- und Fortbildungsberufe?

20 Jahre Projekte für Prüfende in ver.di!

News

zwei goldene Luftballons, die die Zahl 20 formen vor blauem Hintergrund, photo by Matthew Ball unsplash

Impulse der ehemaligen Projektleiterin Annegret Biller zum 20-jährigen Projektjubiläum

Seit April 2002 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Prüf mit!-Projekte, die vom Bereich Bildungspolitik der ver.di-Bundesverwaltung durchgeführt werden. Ziel der Projekte ist die Gewinnung, Betreuung und Qualifizierung von Prüfer*innen. Ähnliche Projekte werden seit dieser Zeit auch bei den Gewerkschaften IG Metall und IG BCE durchgeführt.
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30. Mai 2022
https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2022/05/matthew-ball-TFE_-9eLmEs-unsplash-scaled.jpg 1707 2560 admon https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2021/08/Temp_Logo_2c.png admon2022-05-30 10:35:292022-06-01 11:38:4920 Jahre Projekte für Prüfende in ver.di!

Interview zur Prüfungspraxis in öffentlichen Verwaltungen

Interview, News
Bürogebäude nach Einsetzen der Dunkelheit, in vielen Büros brennt noch Licht

 

Gespräch mit Peter Wagner, Vorsitzender des Gesamtpersonalrates der Stadt Wolfsburg
[Stand 11.10.2021]

Welche Bedeutung hat das Thema Prüfungswesen für dich?

Historisch gesehen, erfolgt meine Befassung mit dem Thema schon sehr lange. Vor ver.di-Zeiten hatte ich als Jugend- und Auszubildendenvertreter ein ÖTV-Mandat [Anm. Red.: die Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr war eine der ver.di-Gründungsgewerkschaften], das ich seit 2001 als ver.di-Mandat weitergeführt habe. Ich bin nebenberuflich als Lehrkraft am Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung (NSI) der zuständigen Stelle nach dem BBiG [Berufsbildungsgesetz] für die Ausbildung in der öffentlichen Verwaltung in Niedersachsen tätig. Hier unterrichte ich Personalwirtschaft mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Tarifrecht unter anderem bei den Auszubildenden der*des Verwaltungsfachangestellten der niedersächsischen Kommunen. Als Lehrender am NSI kam dann der Wunsch bei mir auf, nicht nur zu lehren, sondern auch an den Prüfungen beteiligt zu werden. Ich habe dabei ein sehr interessantes Tätigkeitsfeld gefunden, das mit spannenden Aufgaben aufwartet. Denn das Prüfungswesen ermöglicht den Blick auf das Thema Ausbildung aus verschiedenen Perspektiven.

Weiterlesen

13. Oktober 2021
https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2021/10/szabolcs-varnai-Verwaltung-scaled.jpg 1707 2560 admon https://pruef-mit.de/wp-content/uploads/2021/08/Temp_Logo_2c.png admon2021-10-13 10:13:522021-12-20 14:14:10Interview zur Prüfungspraxis in öffentlichen Verwaltungen
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